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Archiv für Oktober 2009

Medinatura für Privatversicherte

Eine relativ neue auf dem Markt erhältliche Heilpraktikerversicherung stellt die Gothar MediNatura Zusatzversicherung dar. Die Gothaer Medinatura ist eine reine Naturheil Zusatzversicherung mit einem extrem hohen Erstattungssatz für Behandlungen durch Heilpraktiker und Ärzte. Der Medinatura erstattet 100% der Rechnung für alternative Heilmethoden bis zu 2000 Euro im Jahr.

Zwar gibt es in diesem Tarif eine Leistungshöchstgrenze von 500 bzw. 1000 Euro innerhalb der ersten beiden Jahre, doch leistet ausser der Gothaer Medinatura keine andere Heilpraktikerversicherung in ähnlich hohem Unfang.

Neben den reinen Heilpraktikerbehandlungen sind zudem auch Naturheilverfahren durch Ärzte mit spezieller Zusatzausbildung für alternative Naturheilmethoden erstattungsfähig. Ebenfalls versichert sind natürlich auch die von Heilptraktikern oder Ärzten verordneten Medikamente, für die die gesetzliche Krankenkassen keine Erstattungen vornehmen.

Erstattungsfähig sind Rechnungen bis zu den Gebührenhöchstsätzen der GOÄ, also bis zum 3,5 fachen Satz. Ein Leistungspunkt, der von anderen Heilpraktikerversicherungen neben dem Gothaer MediNatura nicht erfüllt wird und deshalb ein Alleinstellungsmerkmal dieses hervorragenden Tarifs ist.

Da dieser Tarif ein reiner Naturheil Tarif ist und keine weiteren Leistungen enthält, ist er zum einen sehr preisgünstig und kann zum anderen sogar von privat Versicherten abgeschlossen werden.

Versichert sind im Medinatura sämtliche Naturheilverfahren, die im umfangreichen Hufelandverzeichnis aufgeführt sind. Damit sind ziemlich alle wichtigen und in Deutschland durchgeführten Alternativmethoden versichert.

Sehr interessant ist der Gothaer MediaNatura vor allem deshalb, weil die Risikoprüfung der Gothaer Krankenversicherung einfach und klar strukturiert ist. Es wird schnell mitgeteilt, ob eine Absicherung möglich ist und ob eventuell ein Risikozuschlag wegen Vorerkrankungen fällig wird und in welcher Höhe. Dies schafft Sicherheit beim Kunden.

Gesundheitsfonds

Der umstrittene Gesundheitsfonds gerät in diesen Tagen in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Und das nicht nur, weil gerade die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und FDP anstehen und dabei eine große Uneinigkeit besteht, wie es mit dem Fonds weiter gehen soll. Die Meldungen der Tageszeitungen in diesen Tagen platzen wie eine Bombe in die Diskussion um den Gesundheitsfonds. Denn der Schätzerkreis hat errechnet, dass die Ausgaben im nächsten Jahr klar die Einnahmen übersteigen werden und daher mit einer Finanzierungslücke von 7,5 Milliarden Euro zu rechnen ist. Dabei wurde der Gesundheitsfonds, der einheitliche Beitragssätze bei den Gesetzlich Krankenversicherten festlegt, gerade auch mit den Anspruch ins Leben gerufen, die Finanzierung der GKV nicht nur zu gewährleisten, sondern auch sicher zu stellen, dass bei den Gesetzlichen Krankenkasse durch die zentrale Verteilung der finanziellen Mittel an die Kassen besser gewirtschaftet wird.

Doch nun geht es um die Frage, wie die Finanzierungslücke zu schließen ist. Dabei stehen den Versicherten wohl höhere Beitragssätze ins Haus.

Die FDP spricht schon davon, dass der Gesundheitsfonds „pleite“ sei und nun erst recht die Abschaffung fordert. Die Union lehnt dies aber zur Zeit noch ab.

Primärer Grund für die Finanzierungslücke ist natürlich die tief greifende Wirtschaftskrise. Weniger Beschäftigte zahlen in die Gesetzliche Krankenversicherung, aber gleichzeitig steigen die Ausgaben. Die Honorare für Ärzte im nächsten Jahr steigen, was einerseits angesichts der Wirtschaftskrise unverständlich erscheint, andererseits aber wiederum verständlich, weil eine qulitativ hoch wertige Behandlung auch ihren Preis hat. Die Behandlungen im Krankenhaus und Mehrausgaben für Medikamente veranschlagen darüber hinaus Mehrausgaben von weiteren vier Milliarden Euro.

Bereits in diesem Jahr fehlen allerdings schätzungsweise zwei Milliarden, die die Bundesregierung über Darlehen abdeckt. Weitere Staatshilfen für das nächste Jahr sind aber nicht im Sicht, da bereits bei den 7,5 Milliarden Unterfinanzierung, bereits 12 Milliarden Euro an Steuerzuschüssen berücksichtigt wurden, ohne die die Minderfinanzierung entsprechend größer ausfallen würde.

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