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Neurodermitis – ein Fall für die Homöopathie

Die Zahlen sind erschreckend: Fast 15 Prozent aller Kinder sind bis zur Einschulung von dem quälenden Juckreiz, der die Neurodermitis ausmacht, befallen. Bei 60 Prozent dieser Kinder tritt die Krankheit bereits während des ersten Lebensjahres auf. Die Schulmedizin kennt im Grunde nur eine Lösung, Kortison. Dabei widerspricht die Anwendung von Kortison der Logik, dass eine Erkrankung wie die atopische Dermatitis von innen nach außen heilen muss, nicht umgekehrt.

Gene und Psyche

Einen großen Anteil an einer Neurodermitiserkrankung haben die Gene und die Psyche. Ist ein Elternteil vorbelastet, liegt das Risiko der Erkrankung bei einem Kind bei 40 Prozent. Das Risiko steigt sogar auf 67 Prozent, wenn beide Eltern an Neurodermitis erkrankt sind. Die genetische Veranlagung schlummert, bis sie durch ein psychisches Ungleichgewicht zum Leben erweckt wird. Es bleibt natürlich die Frage, weshalb gerade Kleinkinder, die eigentlich fernab von Stresssituationen leben, so anfällig sind. Dies kann ursächlich damit zu tun haben, dass sich Kinder negative Erfahrungen stärker zu Herzen nehmen, als ein Jugendlicher oder Erwachsener.
Was tun bei Auftreten des Krankheitsbildes?
Zunächst einmal gilt es zu überprüfen, welche äußeren Faktoren zu einem Neurodermitisschub geführt haben könnten:

• Starkes Schwitzen
• Kleidung mit Kunststoffanteil
• Waschmittel
• Seife
• Nahrungsmittel

Häufig resultiert ein Neurodermitisschub aus einer Lebensmittelunverträglichkeit, beispielsweise gegen tierisches Eiweiß oder Zitrusfrüchte. Chemische Zusätze in Waschmitteln und Seife können ebenfalls Auslöser sein. Wichtig ist, dass die Kleidung keine Hautreizungen verursacht, vorzugsweise kommt daher reine Baumwolle oder Seide infrage. Gemeinsam mit einem Heilpraktiker können Patienten darüber hinaus feststellen, ob Lebensmittelallergien bestehen. Heilpraktiker bieten darüber hinaus Behandlungsansätze, die über die reine Vergabe von Kortison hinausgehen. Eine Akupunkturbehandlung hat oftmals langfristige Freiheit von Allergieschüben mit sich gebracht. Da die Ersatzkassen hier allerdings immer noch keine Leistungen anbieten, macht die Überlegung, eine private Zusatzversicherung für Heilpraktiker abzuschließen, durchaus Sinn. Neben Akupunktur erkennen Heilpraktiker beispielsweise auch, ob eine Globuli-Therapie hilfreich sein kann. Für die langfristige Heilung von Neurodermitis gibt es keine pauschale Vorgehensweise, da diese auch vom Typus des Krankheitsbildes abhängt.

Kosten der Behandlung

Die Kosten können ganz unterschiedlich hoch sein, je nachdem wie viele Sitzungen nötig sind. Sie reichen von wenigen hundert bis einigen tausend Euro. Die Kosten für eine Heilpraktikerbehandlung werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Die meisten privaten Heilpraktikerversicherungen lehnen allerdings Antragsteller mit bereits diagnostizierter Neurodermitis ab.
Eine Möglichkeit bietet in vielen Fällen jedoch der Tarif Gothaer mediambulant . Hier ist eine Annahme möglich, sofern sich der an Neurodermitis Leidende nicht in einer laufenden Behandlung befindet (ausser z.B. vorsorgliche VErwendung von Cremes etc.) Gegen einen Risikozuschlag kann man sich bei der Gothaer im Tarif Mediambulant daher meist versichern.
Beim Tarif Domcura ambulant top wäre zwar die Annahme möglich, hier sind jedoch leider bereits eingetretene Versicherungsfälle nicht mitversichert. Insofern wäre die Gother die derzeit einzig sinnvolle Alternative.

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