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Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

Immer mehr Menschen ziehen die Behandlung eines Heilpraktikers der Behandlung durch einen Schulmediziner vor. Andere würden gerne einmal einen Heilpraktiker ausprobieren, scheuen aber die Kosten, da die Ersatzkassen hier sehr restriktiv agieren. Es liegt zwar nahe, über eine Zusatzversicherung einer privaten Krankenversicherung entsprechenden Versicherungsschutz sicherzustellen, allerdings kauft niemand gerne die Katze im Sack. Vielen Menschen stellt sich nun einmal die Frage, was ein Heilpraktiker überhaupt macht.

Am Anfang steht die Ausbildung

Bevor ein Heilpraktiker irgendetwas „machen“ darf, muss er die Ausbildung zum Heilpraktiker erfolgreich absolvieren. Das Berufsbild ist gesetzlich geschützt, das Heilpraktikergesetz regelt, welche Tätigkeiten ein Heilpraktiker durchführen darf, welche nicht. Er darf beispielsweise nicht

• Röntgen
• Den Tod feststellen
• Geburtshilfe leisten
• Zahnärztlich tätig sein

Das Impfgesetz regelt darüber hinaus, welche Impfungen nicht durch einen Heilpraktiker vorgenommen werden dürfen. In der Gebührenordnung Heilpraktiker, GOH, ist festgesetzt, welche Behandlung in welcher Höhe abgerechnet werden darf.
Im Gegensatz zur Schulmedizin arbeitet ein Heilpraktiker ganzheitlich. Der Schulmediziner verordnet bei einer allergischen Hautreaktion Kortison. Der Heilpraktiker hinterfragt den Patienten nach Lebensumständen, seelischer Ausgeglichenheit, Nahrungsaufnahme, kurz, er versucht, sich ein vollständiges Bild des Patienten über die entzündete Hautstelle hinaus zu machen. Eine erste Sitzung dauert daher mindestens 30 Minuten, kann allerdings bis zu 90 Minuten reichen.

Die Vorgehensweise

Die Behandlungsmethoden eines Heilpraktikers sehen keinen Einsatz von künstlich hergestellten Wirkstoffen vor. Genutzt werden ausschließlich pflanzliche oder natürliche Präparate oder Hilfsmittel. Dazu zählen beispielsweise Aroma-Therapien, Akupunktur, Bioresonanztherapie und vieles mehr. Während die chemischen Keulen der Schulmedizin auf eine schnell wirkende Heilung abzielen, ist es Aufgabe des Heilpraktikers, die Ursachen festzustellen und den Patienten dahin zu bekommen, dass die Erkrankung natürlich abklingt, aber auch das Immunsystem so eingestellt wird, dass die Ursache, der Krankheitsauslöser, künftig gar nicht mehr oder nur sehr schwer auftreten kann. Im Grunde leistet der Heilpraktiker langfristig Hilfe zur Selbsthilfe. Kortison wirkt innerhalb weniger Tage, dafür nur kurz. Eine natürliche Therapie dauert länger, zeigt sich am Ende aber auch nachhaltiger.

Behandlungskosten

Heilpraktiker liquidieren Ihre Rechnung nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker . Die Kosten für Heilpraktikerbehandlungen werden nur in den seltensten Fällen von gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Viele Private Krankenversicherungen hingegen erstattet die Kosten hierfür. GKV-Versicherte können das Risiko jedoch durch eine Heilpraktikerzusatzversicherung absichern.

Neurodermitis – ein Fall für die Homöopathie

Die Zahlen sind erschreckend: Fast 15 Prozent aller Kinder sind bis zur Einschulung von dem quälenden Juckreiz, der die Neurodermitis ausmacht, befallen. Bei 60 Prozent dieser Kinder tritt die Krankheit bereits während des ersten Lebensjahres auf. Die Schulmedizin kennt im Grunde nur eine Lösung, Kortison. Dabei widerspricht die Anwendung von Kortison der Logik, dass eine Erkrankung wie die atopische Dermatitis von innen nach außen heilen muss, nicht umgekehrt.

Gene und Psyche

Einen großen Anteil an einer Neurodermitiserkrankung haben die Gene und die Psyche. Ist ein Elternteil vorbelastet, liegt das Risiko der Erkrankung bei einem Kind bei 40 Prozent. Das Risiko steigt sogar auf 67 Prozent, wenn beide Eltern an Neurodermitis erkrankt sind. Die genetische Veranlagung schlummert, bis sie durch ein psychisches Ungleichgewicht zum Leben erweckt wird. Es bleibt natürlich die Frage, weshalb gerade Kleinkinder, die eigentlich fernab von Stresssituationen leben, so anfällig sind. Dies kann ursächlich damit zu tun haben, dass sich Kinder negative Erfahrungen stärker zu Herzen nehmen, als ein Jugendlicher oder Erwachsener.
Was tun bei Auftreten des Krankheitsbildes?
Zunächst einmal gilt es zu überprüfen, welche äußeren Faktoren zu einem Neurodermitisschub geführt haben könnten:

• Starkes Schwitzen
• Kleidung mit Kunststoffanteil
• Waschmittel
• Seife
• Nahrungsmittel

Häufig resultiert ein Neurodermitisschub aus einer Lebensmittelunverträglichkeit, beispielsweise gegen tierisches Eiweiß oder Zitrusfrüchte. Chemische Zusätze in Waschmitteln und Seife können ebenfalls Auslöser sein. Wichtig ist, dass die Kleidung keine Hautreizungen verursacht, vorzugsweise kommt daher reine Baumwolle oder Seide infrage. Gemeinsam mit einem Heilpraktiker können Patienten darüber hinaus feststellen, ob Lebensmittelallergien bestehen. Heilpraktiker bieten darüber hinaus Behandlungsansätze, die über die reine Vergabe von Kortison hinausgehen. Eine Akupunkturbehandlung hat oftmals langfristige Freiheit von Allergieschüben mit sich gebracht. Da die Ersatzkassen hier allerdings immer noch keine Leistungen anbieten, macht die Überlegung, eine private Zusatzversicherung für Heilpraktiker abzuschließen, durchaus Sinn. Neben Akupunktur erkennen Heilpraktiker beispielsweise auch, ob eine Globuli-Therapie hilfreich sein kann. Für die langfristige Heilung von Neurodermitis gibt es keine pauschale Vorgehensweise, da diese auch vom Typus des Krankheitsbildes abhängt.

Kosten der Behandlung

Die Kosten können ganz unterschiedlich hoch sein, je nachdem wie viele Sitzungen nötig sind. Sie reichen von wenigen hundert bis einigen tausend Euro. Die Kosten für eine Heilpraktikerbehandlung werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Die meisten privaten Heilpraktikerversicherungen lehnen allerdings Antragsteller mit bereits diagnostizierter Neurodermitis ab.
Eine Möglichkeit bietet in vielen Fällen jedoch der Tarif Gothaer mediambulant . Hier ist eine Annahme möglich, sofern sich der an Neurodermitis Leidende nicht in einer laufenden Behandlung befindet (ausser z.B. vorsorgliche VErwendung von Cremes etc.) Gegen einen Risikozuschlag kann man sich bei der Gothaer im Tarif Mediambulant daher meist versichern.
Beim Tarif Domcura ambulant top wäre zwar die Annahme möglich, hier sind jedoch leider bereits eingetretene Versicherungsfälle nicht mitversichert. Insofern wäre die Gother die derzeit einzig sinnvolle Alternative.

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Aktuell zu empfehlende Heilpraktikerversicherungen sind in diesem immer weiter wachsenden Markt für Krankenzusatzversicherungen:

Münchener Verein Naturmedizin 175

Der Tarif Münchener Verein Naturmedizin 175 erstattet 100% der Aufwendungen nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (bis zum Höchstsatz), sowie bei Naturheilbehandlungen durh Ärzte bis zum Höchstsatz der GOÄ.

Wartezeiten sieht dieser Tarif nicht vor. Zudem werden nur recht einfache Gesundheitsfragen im Antrag gestellt. Der Tarif kann nur online abgeschlossen werden. Die Annahme erfolgt allerdings innerhalb weniger Minuten.

 

Signal Iduna Ambulant plus

Die Heilpraktikerzusatzversicherung Signal Iduna Ambulant ist ein ambulanter Ergänzungstarif, welcher 750 Euro pro Kalenderjahr für Naturheilverfahren erstattet (80% der Rechnung, max. 750 Euro Erstattung im Jahr). Er ist besonders aufgrund der Tatsache interessant, dass auch dieser Tarif nur eine recht einfache Gesundheitsfrage stellt (es wird im Prinzip nur gefragt, ob es in den letzten 5 Jahren bestimmte chronische Erkrankungen gab). Die weiteren Leistungen des Tarifes sind ebenfalls interessen: 375 Euro Sehhilfen (in 2 Kalenderjahren), umfangreiche private Vorsorgeuntersuchungen, Lasik-OPs. Erstattung der gesetzlichen Zuzahlungen, Auslandsreiseschutz. Zudem erstattet der Tarif nicht nur die Naturheil-Arzneimittel, sondern genrell privat verordnete Arzneimittel.

Domcura ambulant top

Der Tarif Domcura Ambulant top, bietet wie die Signal Iduna ein umfangreiches Maß an Ergänzungsschutz, wozu auch Erstattungen für Naturheilverfahren gehören. Maximal werden 80% der Rechnung bis zu 2500 Euro Rechnungsbetrag innerhalb von 24 Monaten erstattet. Auch dieser Tarif stellt nur eine sehr einfache Gesundheitsfrage. Daher ist er besonders interessant, wenn man in der Vergangenheit die ein oder andere Vorerkrankung hatte. Dies würde bei anderen Heilpraktikerversicherung oft zu einer Ablehnung des Antrags führen.

R+V Zusatzversicherungen ohne Wartezeit

Wie auch die R+V N1 Heilpraktikerversicherung kommen auch die Zahnzusatzversicherungen der R+V ohne Wartezeiten aus.

R+V Z1U ZV ohne Wartezeit und ohne Gesundheitsfragen

Gerade erst im aktuellen Zahnzusatzversicherung Vergleich der Zeitschrift Finanztest mit „sehr gut“ ausgezeichnet (Note 1,1) verzichtet die R+V Z1U ZV Zahnzusatzversicherung sowohl auf Gesundheitsfragen im Antrag, als auch auf die üblichen Wartezeiten von 3 bzw. 8 Monaten, die für andere Tarife gelten.
Die R+V Z1U ZV Zusatzversicherung leistet 100% für Zahnbehandlung und 90% für hochwertigen Zahnersatz. Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 leistet der Tarif zudem für kieferorthopädische Behandlungen in allen KIG-Stufen.
Die R+V Zahnzusatzversicherung begrenzt die Leistung in den ersten Jahren, allerdings sehr großzügig mit 1.000 Euro im 1. KJ, 2000 im 2. 3000 im 3. Kalenderjahr und 4.000 Euro für das vierte Kalenderjahr, da ist deutlich mehr als bei anderen Tarifen.
Sehr interessant ist zudem, dass der Tarif keine Gesundheitsfragen vorsieht. Wer die passenden Heilpraktikerversicherung ohne Wartezeiten dazu sucht, sollte sich R+V N1 ansehen.
Der kleine Bruder der r+v Z1U ist der Tarif R+V Z2U, welcher immerhin 70% der Rechnung ohne Wartezeiten erstattet und dabei nur ca. die Hälfte der Premiumvariante R+V Z1U kostet. Kombinierbar sind beide Tarif noch mit dem Zahnbehandlungstarif ZV, welcher für die PZR und wichtige zahnerhaltende Maßnahmen aufkommt.

h2. Württembergische ZBU ZGU70 BZGU20

Eine weitere empfehlenswerte Zahnzusatzversicherung, die auf die anfänglichen Wartezeiten verzichtet, ist die Württembergische Zahnzusatzversicherung in der Kombination ZB ZG70 BZG20. Dieser Tarif leistet ohne Summenbegrenzung und ohne Wartezeiten für Zahnbehandlungen und Prophylaxe. Für Zahnersatz erstattet der Tarif 90% der Rechnung + Zuschuss der Krankenkasse, zusammen also bis zu 100% der Rechnung. Dies ebenfalls ohne Wartezeiten, aber mit einer Begrenzung innerhalb der ersten 4 Jahre. Dafür versichert die Württembergische im Gegensatz zur R+V Zahnzusatzversicherung fehlende Zähne mit (bis zu 8 fehlende nicht ersetzte Zähne). Zudem leistet die Württembergische auch für höherwertige Zahnbehandlungen ausserhalb der Kassenrichtlinien.

Ohne Wartezeit wirklich wichtig

Da man eine Zahnzusatzversicherung so auswählen sollte, dass man langfristig bei ihr ausreichend versichert ist, sollte man einen Tarif nicht danach auswählen, dass er anfänglich auf eine Wartezeit verzichtet. Die Wartezeit in einer Zahnzusatzversicherung verhindert, dass ein Tarif von Neukunden allzuschnell ausgenutzt wird, was sich in einem mittel- bis langfristig in höheren Beiträgen für die Zahnzusatzversicherung auswirkt.

Verschärfte Annahmerichtlinien

Die Annahmerichtlinien für den Naturheiltarif DKV KNHB werden ab sofort verschärft. Das heisst im Klartext, dass nun 2 zusätzliche Gesundheitsfragen eingeführt wurden, die abklären, ob ein Antragsteller bereits in den letzten Jahren bei einem Heilpraktiker in Behandlung war oder in den letzten 2 Jahren eine Naturheilbehandlung in Anspruch genommen hat. Ist dies der Fall, so kann der Antragsteller nicht mehr im Tarif KNHB versichert werden.
Somit ist der Tarif nur noch für Kinder und Personen interessant, die in den letzen 2 Jahren nicht bei einem Heilpraktiker waren.

Alternativen für Personen, die eine gute Heilpraktikerversicherung mit weniger schwerer Gesundheitsprüfung wünschen, ist der Tarif Signal IDUNA Ambulant Plus, dieser leistet zwar nur 750 Euro pro Kalenderjahr für Naturheilverfahren, dafür sieht er eine ganze Reihe weitere Leistungen vor und verzichtet zudem auf Wartezeiten.Zudem gibt es dort nur eine Gesundheitsfrage nach schweren Erkrankungen in den letzten 5 Jahren, die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden muss.

Des Weiteren kann DKV KNHB nun nicht mehr alleine, sondern nur mit mindestens 3 anderen DKV Zusatzversicherungstarifen abgeschlossen werden. Als Empfehlung geben wir hier die Bausteine KSHR,KAZM, und das Krankenhaustagegeld ohne Gesundheitsfragen KKHT10 an.

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