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Archiv für die Kategorie „Heilpraktikerversicherung“

Ab sofort nicht mehr abschließbar

Der sehr beliebte Tarif Münchener Verein Naturmedizin (inter: 174, 175) ist leider für Neukunden ab sofort nicht mehr abschließbar.
Zum Beginn Juni 2016 soll eine modifizierte neue Version mit einem Erstattungssatz von voraussichtlich 85% statt 100% erscheinen, die aber in den ersten 2 Jahren leistungsbegrenzt sein soll.
Es ist daher fraglich, ob der neue Münchener Verein Naturmedizin Tarif noch ähnlich attraktiv sein wird wie der alte.

Alternativtarife

Eine sehr sinnvolle Alternative zum Münchener Verein Naturmedizin ist der Tarif UKV/BBKK NaturPrivat. Dieser Tarif existiert sogar bereits länger als der nun nicht mehr angebotene Tarif des Münchener Vereins. Die UKV sieht einen Erstattungssatz von 80% von max. 1250 Euro im Kalenderjahr vor. Die Leistung ist in den ersten 2 Kalenderjahren auf 1000 Euro begrenzt. Genau dies macht den Tarif jedoch langfristig kalkulierbar.
Die Leistungsregulierung funktioniert bei der UKV/BBKK dank neuester Technik deutlich schneller als beim Münchener Verein.

Des Weiteren raten wir zu Heilpraktikerversicherungen wie Signal Ambulant Plus , Domcura ambulant top oder Universa unimed Exklusiv, da diese Tarife aufgrund ihrer Beschaffenheit deutlich beitragsstabiler und nachhaltiger sind.
Je mehr Leistungen ausser Naturheilverfahren einkalkuliert sind, desto besser lässt sich eine Zusatzversicherung stabil und langfristig kalkulieren und anbieten. Bei Tarifen, die nur auf Heilpraktikerbehandlungen und Naturheilbehandlungen abzielen und keine Sehhilfen, Vorsorge oder weitere Hilfsmittel mitversichern, steigt die Inanspruchnahme durch bestimmte Personengruppen besonders stark an, da diese Tarife zu einem überproportional hohen Anteil nur mit der Intention abgeschlossen werden, so viele Leistungen wie möglich herauszuziehen.
Genau solche Kunden machen den Tarif jedoch kaputt, was eben auch beim Münchener Verein nun zu beobachten ist.
Wer länger etwas von seiner Krankenzusatzversicherung haben möchte, sollte auch Leistungen miteinschließen, die er vielleicht derzeit nocht gar nicht in Anspruch nimmt. Es könnte aber sein, dass dies in der Zukunft einmal der Fall ist. Nur so haben alle Parteien – Kunden und Versicherer etwas davon.

Rückenschmerzen sind Volkskrankheit Nr. 1

Fast jeder dritte Deutsche leidet unter Verspannungen oder Schmerzen im Nacken und entlang der Wirbelsäule. Damit ist „Rücken“ die Volkskrankheit Nummer zwei und einer der Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeit. Die Ursachen liegen häufig in falscher Körperhaltung, gerade am Schreibtisch, im Sport oder im Übergewicht des Betroffenen. Abhilfe sollen immer häufiger Chiropraktiker bieten. Die Behandlungskosten für Rückenschmerzen belasten die Ersatzkassen mit Millionenbeträgen.

Zwei Arten von Schmerzen

Bei Rückenschmerzen wird zwischen zwei Arten unterschieden. Der plötzlich auftretende Schmerz, beispielsweise durch eine kurze, einmalige Fehlhaltung und der chronische Schmerz. Unter chronischen Schmerzen verstehen Schulmediziner und Heilpraktiker gleichermaßen eine Schmerzdauer von mehr als zwölf Wochen. Diese chronischen Schmerzen äußern sich in den meisten Fällen durch Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur (unspezifische Schmerzen). Gerade in diesem Fall bieten sich aber unterschiedliche Übungen, mit denen Betroffene gezielt gegen den Schmerz angehen können. Eine ideale Ergänzung zu den Übungen, welche ein Chiropraktiker durchführt, stellt die Rückenschule dar. Hier wird mit gezielten Übungen an einer Stärkung des Bewegungsapparates gearbeitet. Wer zum ersten Mal eine Rückenschule besucht, stellt plötzlich fest, dass er Muskeln besitzt, von denen er bis dahin nicht wusste, dass es dies überhaupt gibt.
Eine erste Erleichterung bietet eine klassische Anwendung durch einen Heilpraktiker. Mit einer Art Kuchenrad wird die Haut im Nacken perforiert. Anschließend trägt der Behandler Rosmarinöl auf. In der Folge entsteht eine ungeheure Wärme im behandelten Bereich, es kommt zu einer leichten Quaddelbildung. Darüber hinaus hat Rosmarin auch eine wirbelsäulenstützende Wirkung.

Spezifische Rückenschmerzen können ebenfalls viele Ursachen haben. Verletzungen oder Verformungen der Wirbelsäule sind zwei davon. Was viele Betroffene nicht wissen, ist der Umstand, dass Rückenschmerzen auch aus der Erkrankung der unterschiedlichen Organe herrühren können. Auch hier ist der Ansatz eines Heilpraktikers umfassender als der eines Schulmediziners. Im Rahmen der ganzheitlichen Erstuntersuchung können diese Ursachen leichter aufgedeckt werden, als bei einer reinen Schmerztherapie, welche die Auslöser nur bedingt analysiert.

Passende Heilpraktikerversicherungen zur Übernahme der Behandlungskosten

Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?

Immer mehr Menschen ziehen die Behandlung eines Heilpraktikers der Behandlung durch einen Schulmediziner vor. Andere würden gerne einmal einen Heilpraktiker ausprobieren, scheuen aber die Kosten, da die Ersatzkassen hier sehr restriktiv agieren. Es liegt zwar nahe, über eine Zusatzversicherung einer privaten Krankenversicherung entsprechenden Versicherungsschutz sicherzustellen, allerdings kauft niemand gerne die Katze im Sack. Vielen Menschen stellt sich nun einmal die Frage, was ein Heilpraktiker überhaupt macht.

Am Anfang steht die Ausbildung

Bevor ein Heilpraktiker irgendetwas „machen“ darf, muss er die Ausbildung zum Heilpraktiker erfolgreich absolvieren. Das Berufsbild ist gesetzlich geschützt, das Heilpraktikergesetz regelt, welche Tätigkeiten ein Heilpraktiker durchführen darf, welche nicht. Er darf beispielsweise nicht

• Röntgen
• Den Tod feststellen
• Geburtshilfe leisten
• Zahnärztlich tätig sein

Das Impfgesetz regelt darüber hinaus, welche Impfungen nicht durch einen Heilpraktiker vorgenommen werden dürfen. In der Gebührenordnung Heilpraktiker, GOH, ist festgesetzt, welche Behandlung in welcher Höhe abgerechnet werden darf.
Im Gegensatz zur Schulmedizin arbeitet ein Heilpraktiker ganzheitlich. Der Schulmediziner verordnet bei einer allergischen Hautreaktion Kortison. Der Heilpraktiker hinterfragt den Patienten nach Lebensumständen, seelischer Ausgeglichenheit, Nahrungsaufnahme, kurz, er versucht, sich ein vollständiges Bild des Patienten über die entzündete Hautstelle hinaus zu machen. Eine erste Sitzung dauert daher mindestens 30 Minuten, kann allerdings bis zu 90 Minuten reichen.

Die Vorgehensweise

Die Behandlungsmethoden eines Heilpraktikers sehen keinen Einsatz von künstlich hergestellten Wirkstoffen vor. Genutzt werden ausschließlich pflanzliche oder natürliche Präparate oder Hilfsmittel. Dazu zählen beispielsweise Aroma-Therapien, Akupunktur, Bioresonanztherapie und vieles mehr. Während die chemischen Keulen der Schulmedizin auf eine schnell wirkende Heilung abzielen, ist es Aufgabe des Heilpraktikers, die Ursachen festzustellen und den Patienten dahin zu bekommen, dass die Erkrankung natürlich abklingt, aber auch das Immunsystem so eingestellt wird, dass die Ursache, der Krankheitsauslöser, künftig gar nicht mehr oder nur sehr schwer auftreten kann. Im Grunde leistet der Heilpraktiker langfristig Hilfe zur Selbsthilfe. Kortison wirkt innerhalb weniger Tage, dafür nur kurz. Eine natürliche Therapie dauert länger, zeigt sich am Ende aber auch nachhaltiger.

Behandlungskosten

Heilpraktiker liquidieren Ihre Rechnung nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker . Die Kosten für Heilpraktikerbehandlungen werden nur in den seltensten Fällen von gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Viele Private Krankenversicherungen hingegen erstattet die Kosten hierfür. GKV-Versicherte können das Risiko jedoch durch eine Heilpraktikerzusatzversicherung absichern.

Hinter dieser Aussage stecken drei Sachverhalte:

1.) Private Zusatzversicherungen bieten besseren Schutz bei der Behandlung durch Heilpraktiker.
2.) Ersatzkassen gehen seit einigen Jahren Kooperationen mit privaten Krankenversicherungen ein und bieten spezielle Rahmentarife.
3.) Private Krankenversicherungen sind auf die Kooperationen mit den Ersatzkassen als zusätzlichem Weg zur Kundengewinnung angewiesen.

Was bedeutet das für die Mitglieder in Bezug auf eine private Zusatzversicherung zur Kostenübernahme bei einer Heilpraktikerbehandlung?
Natürlich liegt es nahe, sich zunächst die Konditionen der Heilpraktiker-Zusatzversicherung des Kooperationspartners der eigenen Ersatzkasse anzuschauen. Zum einen sind diese Tarife häufig eng auf die Leistungen der jeweiligen Ersatzkasse abgestimmt. Zum anderen, beispielsweise im Fall DKV, besteht für die Mitglieder der kooperierenden Ersatzkassen für die DKV ein Annahmezwang. Private Krankenversicherer können bei Vorerkrankungen die Antragsannahme verweigern. Im Fall der DKV besteht allerdings ein Kontrahierungs- ein Annahmezwang. Dies schließt allerdings nicht aus, dass ein Versicherungsnehmer bei einer Vorerkrankung auch für eine Heilpraktikerzusatzversicherung einen Beitragszuschlag entrichten muss.

Genauer Vergleich mit anderen Angeboten zwingend

Auch wenn das Angebot einer mit der Ersatzkasse kooperierenden privaten Versicherung sicher interessant ist, sind solche Tarife im Vergleich mit den Spitzenanbietern doch eher mittelmäßig. Der Beitragsvorteil durch die Gruppenversicherung wird in den meisten Fällen durch schwächere Leistungen wieder relativiert. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest, allerdings aus dem Jahr 2010, belegte seinerzeit, dass keiner der untersuchten Kooperationstarife zu der Gruppe der mit „gut“ benoteten Tarife zählte. Es zeigt sich also, dass ein Vergleich mit von der Ersatzkasse unabhängigen Angeboten die bessere Lösung darstellt.

Auch bei einer Zusatzversicherung für die Kostenübernahme bei einer Behandlung durch einen Heilpraktiker geht es am Ende nicht darum, die kostengünstigste Lösung, sondern den Tarif mit den besten Leistungen zu finden. Fünf Euro Monatsbeitrag bringen wenig, wenn die Kostenübernahme für Behandlungen auf 200 Euro im Jahr maximiert ist.

Heilpraktiker und alternative Heilmethoden verzeichnen seit Jahren immer mehr Zulauf. Obwohl die Homöopathie ganz offensichtlich erfolgreich eingesetzt wird, zögern die Ersatzkassen immer noch mit der Kostenübernahme oder schlicht einer rückhaltlosen Akzeptanz. Dies mag auch auf Druck der Pharmaindustrie geschehen. Immerhin haben sich die gesetzlichen Krankenkassen dem Thema soweit geöffnet, dass bestimmte Behandlungen erstattet werden, wenn sie durch einen Schulmediziner mit zusätzlicher Heilpraktikerausbildung erfolgen.

Kassenleistungen überprüfen

Gesetzlich Versicherte, die den Gang zum Homöopathen dem Weg zum Schuldmediziner vorziehen, sollten die Erstattung ihrer Ersatzkasse für die Leistungen einer homöopathischen Behandlung mit den Angeboten anderer Versicherer gründlich vergleichen. Nicht nur bei Leistungen für Krankheitsvorbeugung, auch im Segment der alternativen Behandlungsmethoden gibt es bei den Ersatzkassen große Unterschiede, wie der neueste Test der Stiftung Warentest vom 6.2.2016 belegt. Der Kassenwechsel zu einem Versicherer, der in Bezug auf die Erstattung von Heilpraktikerleistungen großzügiger verfährt, ist relativ einfach durchgeführt. Wechseln kann jeder, der mindestens 18 Monate bei seiner jetzigen Ersatzkasse versichert ist. Eine Ablehnung durch die neue Wunschkasse ist nur möglich, wenn es regionale oder berufsbezogene Einschränkungen gibt. Andernfalls muss die Kasse das neue Mitglied aufnehmen.

Die private Zusatzversicherung als Alternative

Wer mit seiner bisherigen Ersatzkasse rund um zufrieden ist, und einzig die Erstattung homöopathischer Heilbehandlungen vermisst, kann dem auf andere Art entgegensteuern. Die privaten Krankenversicherer bieten im Rahmen der ambulanten Zusatzversicherung zahlreiche Lösungen an, damit der Patient im Zweifelsfall nicht auf den Kosten der Behandlung sitzen bleibt. Dabei finden sich aber auch Tarife mit einer prozentualen Selbstbeteiligung als auch Tarife, die eine jährliche Maximalleistung vorsehen. Im Rahmen eines Versicherungsvergleiches werden die

Unterschiede der Anbieter sehr schnell deutlich

Immer mehr Ersatzkassen gehen dazu über, mit privaten Krankenversicherungen zu kooperieren. Die angebotenen Zusatzversicherungen sind in diesem Fall optimal auf das Leistungsangebot der Ersatzkassen abgestimmt und schließen die jeweilige Lücke bestmöglich. Auch in diesem Fall empfiehlt sich ein Blick auf die Kombinationen, die am Markt bestehen.
Tatsächlich erhält man jedoch oft bessere und günstigere Zusatztarife über einen Vergleich. Die Kooperationsangebote der Krankenkasse sind nur in wenigen Fällen besser als Mittelklasse.

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