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Hinter dieser Aussage stecken drei Sachverhalte:

1.) Private Zusatzversicherungen bieten besseren Schutz bei der Behandlung durch Heilpraktiker.
2.) Ersatzkassen gehen seit einigen Jahren Kooperationen mit privaten Krankenversicherungen ein und bieten spezielle Rahmentarife.
3.) Private Krankenversicherungen sind auf die Kooperationen mit den Ersatzkassen als zusätzlichem Weg zur Kundengewinnung angewiesen.

Was bedeutet das für die Mitglieder in Bezug auf eine private Zusatzversicherung zur Kostenübernahme bei einer Heilpraktikerbehandlung?
Natürlich liegt es nahe, sich zunächst die Konditionen der Heilpraktiker-Zusatzversicherung des Kooperationspartners der eigenen Ersatzkasse anzuschauen. Zum einen sind diese Tarife häufig eng auf die Leistungen der jeweiligen Ersatzkasse abgestimmt. Zum anderen, beispielsweise im Fall DKV, besteht für die Mitglieder der kooperierenden Ersatzkassen für die DKV ein Annahmezwang. Private Krankenversicherer können bei Vorerkrankungen die Antragsannahme verweigern. Im Fall der DKV besteht allerdings ein Kontrahierungs- ein Annahmezwang. Dies schließt allerdings nicht aus, dass ein Versicherungsnehmer bei einer Vorerkrankung auch für eine Heilpraktikerzusatzversicherung einen Beitragszuschlag entrichten muss.

Genauer Vergleich mit anderen Angeboten zwingend

Auch wenn das Angebot einer mit der Ersatzkasse kooperierenden privaten Versicherung sicher interessant ist, sind solche Tarife im Vergleich mit den Spitzenanbietern doch eher mittelmäßig. Der Beitragsvorteil durch die Gruppenversicherung wird in den meisten Fällen durch schwächere Leistungen wieder relativiert. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest, allerdings aus dem Jahr 2010, belegte seinerzeit, dass keiner der untersuchten Kooperationstarife zu der Gruppe der mit „gut“ benoteten Tarife zählte. Es zeigt sich also, dass ein Vergleich mit von der Ersatzkasse unabhängigen Angeboten die bessere Lösung darstellt.

Auch bei einer Zusatzversicherung für die Kostenübernahme bei einer Behandlung durch einen Heilpraktiker geht es am Ende nicht darum, die kostengünstigste Lösung, sondern den Tarif mit den besten Leistungen zu finden. Fünf Euro Monatsbeitrag bringen wenig, wenn die Kostenübernahme für Behandlungen auf 200 Euro im Jahr maximiert ist.

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