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Artikel-Schlagworte: „CSS flexi“

Wie absichern, wenn Sie krank sind

Die Idee ist nicht neu, der Wunsch das ein oder andere Wehwechen, beispielsweise Allergien, Kopfschmerzen etc. nicht mit der Chemokeule der Schulmedizin sondern durch alternative Heilmethoden behandeln zu lassen macht natürlich Sinn. Da die gesetzliche Krankenkasse nichts für die Behandlungen beim Heilpraktiker bezuschusst, freunden sich viele Menschen mit dem Gedanken an, eine Heilpraktikerversicherung abzuschließen. Doch Vorsicht!: Der Abschluss ist nur möglich, wenn derzeit keine Heilbehandlungen angeraten sind, zudem gilt eine Wartezeit von 3 Monaten, bis eine homöopathische oder andere Naturheilbehandlung erstattungsfähig ist. Daher muss die Beantragung der Heilpraktikerversicherung also erfolgen, bevor der Plan einer Behandlung besteht.

Was tun bei Vorerkrankungen?

Nun gibt es Beschwerden, die bereits seit langem bestehen, oft noch vor einem Zeitpunkt von dem der Patient überhaupt wusste, dass es sowas wie eine Heilpraktikerversicherung gibt und dass eine solche für die Absicherung alternativer Medizin möglich ist. Sofern es sich um Beschwerden wie Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion handelt, lässt sich dies bei bestimmten Heilpraktikerversicherungen mitversichern. Dafür wird in der Regel ein Zuschlag zum Normalbeitrag verlangt, der für einen absolut gesunden Antragsteller zu zahlen wäre.

Gleiches gilt für Allergien, kleinere Hauterkrankungen oder Rückenbeschwerden, z.B. Verspannungen (nicht aber Bandscheibenvorfälle, hier gibt es in der Regel immer einen Leistungsausschluss). Sehr gut mitversichern lassen sich dieses Erkrankungen beispielsweise bei der Gothaer Mediambulant oder Medinatura (die auch nach der Beitragsanpassung aufgrund der hohen Erstattungsleistung nach wie vor empfehlenswert bliebt). Sie finden diese Tarife in unserem Vergleichsrechner.

Letzte Möglichkeit – Heilpraktikerversicherung mit vereinfachten Gesundheitsfragen

Wenn auch eine Annahme bei den eben genannten Heilpraktikern nicht möglich ist, aber auch bei beispielsweise starkem Übergewicht oder selteneren Erkrankungen, gibt es noch die Möglichkeit einer Heilpraktikerversicherung mit vereinfachten Gesundheitsfragen. Zu nennen wären hier z.B. Signal Iduna Ge GE Plus und Signal Iduna GE GE top.Diese erstatten zwar nur 80% der Rechnung bis zu 550 Euro Erstattung pro Jahr für Naturheilverfahren und leisten zudem auch noch für Zahnersatz, Sehhilfen, Ausland und Vorsorgeuntersuchungen, doch sind die Antragsfragen bei diesen Tarifen insofern ein letzter Ausweg, dass hier nicht alle stattgefundenen Behandlungen der letzten Jahre abgefragt werden, sondern ein fester Krankenheitenkatalog abgefragt wird. Sofern keine schweren Erkrankungen: z.B. Krebs, Depression, HIV, Alkohol- Drogenabhängigkeit, Morbus crohn oder vorliegen, kann die Annahme bei diesem Tarif erfolgen.Natürlich werden auch dort bereits angeratene Behandlungen nicht versichert. Auch diese Tarife finden Sie in unserem Vergleichsrechner.

Domcura pro care top

Ein neuer Tarif, der nicht nach zurückliegenden Erkrankungen fragt, sondern nur ob Behandlungen beim Heilpraktiker bereits angeraten sind, ist der Tarif Domcura Pro care. Der Tarif erstattet innerhalb von 2 Jahren 2500 Euro für Naturheilverfahren und gehört damit zu den stärksten Tarifen am Markt.

Zusatzleistungen bedeuten mehr Beitragsstabilität

Die Vorteile einer Zusatzversicherung mit Leistungen für Naturheilverfahren, die jedoch weitere Zusatzleistungen wie eine Sehhilfenerstattung, Auslandsreisekrankenversicherung oder die Absicherung von Zuzahlungen für gesetzlich Krankenversicherte abdeckt ist eine bessere Kalkulierbarkeit und damit einer meist besseren Beitragsstabilität.

Natürlich ist es so, dass die enthaltenen Leistungen in einer solchen Kompaktzusatzversicherung nicht von allen in diesem Tarif abgesicherten Personen in Anspruch genommen wird, da nicht jeder eine Sehhilfe benötigt, nicht jeder oft verreist oder auch Leistungen der Schulmedizin in Anspruch nimmt und damit auch diese Form der Erstattung eher weniger stark in Anspruch nimmt.

Tarife wie DKV NHB und Gothaer Medinatura hingegen sind reine Zusatzversicherungen für Naturheilverfahren. Oft wird ein solcher Tarif von Personen ausgewählt, die wirklich vorhaben regelmäßig derartige alternative Behandlungsformen bei Heilpraktikern oder auch Ärzten für Naturheilverfahren in Anspruch zu nehmen. Wie am Tarif Gothaer Medinatura sichtbar, führt dies teilweise zu sehr drastischen Beitragsanpassungen.

Eher klüger sind Bausteinsysteme wie CSS flexi von der CSS Versicherung, hier lassen sich mit dem Tarifbaustein flexi heilpraktiker ebenfalls sehr gute Leistungen absichern. Nur im Gegensatz zu DKV NHB und Medinatura von der Gothaer Krankenversicherung, muss bei CSS flexi immer ein weiterer Baustein, z.B. für Zahnersatz (Zahnersatz top oder Zahnersatz basis)  oder ambulante Erstattungsleistungen (Flexi gesundheit plus) zusätzlich abgeschlossen werden. Dies ermöglicht eine bessere Risikodiversifikation. Denn wählt ein Versicherter, der sehr oft Naturheilverfahren in Anspruch nimmt, zusätzlich einen weiteren Tarif, wird er diesen unter Umständen insgesamt weniger in Anspruch nehmen. Durch diese Querkalkulation bleibt das Konzept deutlich beitragsstabiler und ist langfristig empfehlenswerter wie bisherige Entwicklungen anderer Versicherer gezeigt haben, die ihr Konzept anders kalkuliert hatten.

Wie auch immer man sich entscheidet bei Abschluss seiner Heilpraktikerversicherung, sollte man diese Überlegungen bei der Auswahl seiner Zusatzversicherung mit einbeziehen.Leider tun dies nur sehr wenige, die meisten beschweren sich eher, wenn ihre Heilpraktikerversicherung die Beiträge drastisch anpassen muss. Willkürlich geschieht dies nie, sondern dies ist ein notwendiger Schritt, um den tatsächlichen Prämienbedarf an die die Ausgabensituation für Leistungsregulierungen anzupassen.

CSS Mini
Heilpraktikerversicherung

Das Problem, was viele Interessenten einer Zusatzversicherung für Naturheilverfahren haben ist meist, dass sie ihren Bedarf erst dann erkennen, wenn es bereits zu spät einen geeigneten Tarif zu finden. Der Grund hierfür sind die recht strengen Aufnahmekriterien der Zusatzversicherung für die Leistungen durch den Heilpraktiker. Doch es gibt eine Möglichkeit über einen Umweg in eine sehr gute Heilpraktikerversicherung zu kommen, auch wenn bereits schwere Erkrankungen vorhanden sind…..

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Die Elektroakupunktur basiert auf Ansichten der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und Behandlungsansichten der traditionellen Akupunktur. Da einige Heilpraktiker und Heilbehandlung leider Meinung waren, dass die traditionelle Akupunktur sich durch einen unterschiedlichen elektrischen Hautwiderstand von Mensch zu Mensch unterscheidet, geht man bei der Elektroakupunktur davon aus, dass diese unterschiedlichen Hautwiderstände zu berücksichtigen sind.
Bei der Elektroakupunktur werden die verschiedene elektrischen Hautwiderstände an verschiedenen auch aus Akupunktur bekannten Akupunkturpunkten gemessen. diese Widerstandsmessung soll dann Aufschluss darüber geben, ob und welche Störungen sich im Körper befinden oder vorhanden sind. Eventuell vorhandene Störungen sollen dann durch homöopathisch verdünnte Substanzen geheilt werden.
Nach der Haut Widerstandsmessung werden dem Patienten die durch den Resonanz-Test ermittelten Präparate verabreicht Wohnung. Insofern besteht die Elektroakupunktur neben der traditionellen chinesischen Akupunktur-Medikamentenlehre auch aus Teilen der Homöopathie.
Elektroakupunktur ist jedoch umstritten, da Wissenschafter der Auffassung sind das keine Beweise für die Existenz der so genannten Meridian der gefunden werden können, sondern dass vielmehr unterschiedlicher Spannungen durch die Hautdrüsen hervorgerufen werden.
Trotzdem gibt es mehrere Zusatzversicherungen für Naturheilverfahren, sowie die CSS flexi zur Versicherung, die auch für die Behandlungsmethode der Elektroakupunktur leisten.

Im letzten Zusatzversicherung Vergleich der Zeitschrift Finanztest Oktober/2010 gewann die Zusatzversicherung Heilpraktiker CSS Maxi als leistungsstärkste Heilpraktikerversicherung. Sehr eigenartig bei diesem Vergleich ist, dass die Tarifkombination CSS flexi heilpraktiker und flexi gesundheits plus in der Bewertung bezüglich der Erstattung beim Heilpraktiker deutlich schlechter abschloss. Denn bedingungsgemäß leisten beide Tarife mit selben Wortlaut in den Tarifbedingungen zu 80% der Rechnung nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Laut dem Zusatzversicherung Vergleich der Zeitschrift Finanztest leistet der Tarif CSS maxi jedoch beispielsweise bei einer Homöopathischen Behandlung ein Vielfaches gegenüber der CSS flexi Tarifkombination. Das verwundert natürlich.

Noch verwunderlicher ist, dass auch ein Anruf bei der Leistungsabteilung der CSS Versicherung ergab, dass einem dieser Leistungsunterschied nicht bekannt sei, sondern dass das Rechenbeispiel der Zeitschrift Finanztest anscheinend gar nicht stimme. Beide Tarife würden im gleichen Beispiel identisch leisten, nur dass der tarifbaustein CSS flexi heilpraktiker insgesamt auch bei Ärzten für Naturheilverfahren leistet und zudem bis zu einem maximalen Rechnungsbetrag von 1250 Euro erstattet und CSS maxi bis zu max. 1000 Euro Rechnungsbetrag.

Dieser recht offensichtliche Fehler ist leider niemand aufgefallen, weder der CSS Versicherung selbst noch den Testern. Es bleibt die Frage offen, was noch alles falsch in den Vergleichen der Zeitschrift berechnet wurde und wird.

Worin die Zeitschrift Finanztest jedoch recht haben könnte ist die Tatsache, dass auch bei Zusatzversicherungen, die bis zum Höchstsatz des GebüH leisten der ausgewiesene Erstattungssatz sehr oft vom tatsächlichen Erstattungssatz abweicht. Der Grund hierfür liegt darin, dass das GebüH auf Werten von 1985 basiert und Heilpraktiker theretisch in Rechnung stellen können, was sie vorher mit dem Patienten ausgehandelt haben, eben auch deutlich höhere Rechnungsbeträge.

Ein Tarif wie Gothaer medinatura, der einen Erstattungssatz von 100% vorsieht, wird eher, je nach Behandlungsform, bei einem Erstattungssatz von tatsächlichen 80% der vollen Rechnung liegen, was natürlich immer noch mehr ist als gar nichts.

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