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Artikel-Schlagworte: „krankenkassen naturheilverfahren“

Heilpraktiker und alternative Heilmethoden verzeichnen seit Jahren immer mehr Zulauf. Obwohl die Homöopathie ganz offensichtlich erfolgreich eingesetzt wird, zögern die Ersatzkassen immer noch mit der Kostenübernahme oder schlicht einer rückhaltlosen Akzeptanz. Dies mag auch auf Druck der Pharmaindustrie geschehen. Immerhin haben sich die gesetzlichen Krankenkassen dem Thema soweit geöffnet, dass bestimmte Behandlungen erstattet werden, wenn sie durch einen Schulmediziner mit zusätzlicher Heilpraktikerausbildung erfolgen.

Kassenleistungen überprüfen

Gesetzlich Versicherte, die den Gang zum Homöopathen dem Weg zum Schuldmediziner vorziehen, sollten die Erstattung ihrer Ersatzkasse für die Leistungen einer homöopathischen Behandlung mit den Angeboten anderer Versicherer gründlich vergleichen. Nicht nur bei Leistungen für Krankheitsvorbeugung, auch im Segment der alternativen Behandlungsmethoden gibt es bei den Ersatzkassen große Unterschiede, wie der neueste Test der Stiftung Warentest vom 6.2.2016 belegt. Der Kassenwechsel zu einem Versicherer, der in Bezug auf die Erstattung von Heilpraktikerleistungen großzügiger verfährt, ist relativ einfach durchgeführt. Wechseln kann jeder, der mindestens 18 Monate bei seiner jetzigen Ersatzkasse versichert ist. Eine Ablehnung durch die neue Wunschkasse ist nur möglich, wenn es regionale oder berufsbezogene Einschränkungen gibt. Andernfalls muss die Kasse das neue Mitglied aufnehmen.

Die private Zusatzversicherung als Alternative

Wer mit seiner bisherigen Ersatzkasse rund um zufrieden ist, und einzig die Erstattung homöopathischer Heilbehandlungen vermisst, kann dem auf andere Art entgegensteuern. Die privaten Krankenversicherer bieten im Rahmen der ambulanten Zusatzversicherung zahlreiche Lösungen an, damit der Patient im Zweifelsfall nicht auf den Kosten der Behandlung sitzen bleibt. Dabei finden sich aber auch Tarife mit einer prozentualen Selbstbeteiligung als auch Tarife, die eine jährliche Maximalleistung vorsehen. Im Rahmen eines Versicherungsvergleiches werden die

Unterschiede der Anbieter sehr schnell deutlich

Immer mehr Ersatzkassen gehen dazu über, mit privaten Krankenversicherungen zu kooperieren. Die angebotenen Zusatzversicherungen sind in diesem Fall optimal auf das Leistungsangebot der Ersatzkassen abgestimmt und schließen die jeweilige Lücke bestmöglich. Auch in diesem Fall empfiehlt sich ein Blick auf die Kombinationen, die am Markt bestehen.
Tatsächlich erhält man jedoch oft bessere und günstigere Zusatztarife über einen Vergleich. Die Kooperationsangebote der Krankenkasse sind nur in wenigen Fällen besser als Mittelklasse.

Zusatzversicherungen sichern Leistung lebenslang

Immer mehr Patienten, aber auch Heilbehandler schwören auf die Alternative Medizin. Auch die Krankenkassen dürfen diese seit 2004 bezuschussen bzw. hierfür Leistungen erbringen. So werden seitdem homöopathische Mittel auch von der Krankenkasse bezahlt, selbst wenn diese rezeptfrei sind.

Die medizinsche Wirksamkeit wird von einigen Fachkreisen umstritten, die Folge ist, dass Gesundheitsexperten wie Karl Lauterbach der Meinung sind, den Krankenkassen müsse verboten werden weiterhin Mittel der Homöopathie zu bezahlen. Bisher erhalten vor allem Kinder unter 18 Jahren und Jugendliche bis 18 Naturheilmittel von den Gesetzlichen Krankenkassen erstatten. Im Zuge weitere Sparmaßnahmen und Zweifeln an der Wirksamkeit solcher Arzneimittel könnte damit bald Schluss sein.

Es bleibt dann nur noch die Möglichkeit derartige Leistungen über eine private Heilpraktikerversicherung abzusichern. Diese kann allerdings nur solange abgeschlossen werden solange der Gesundheitszustand des Versicherten dies noch zulässt, also die Annahme bei einem privaten Versicherer möglich ist.